Ausflug in die Schweizer Berge

"Was so hell und licht ich sehe, dass das dir nicht entgehe!" (Tristan, Akt III)

Ausflug in die Schweizer Berge

7. Juli 2016 Blog 0
Blick von der Simplon-Alp

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Ausflug in Richtung der schneebedeckten Berge sein, die man von oberhalb unseres Ferienortes sehen kann, wenn man nach links schaut.
Eigentlich wollten wir auch mittags wieder zurück sein, um einen Teil unserer Kühlschrankvorräte zu vernichten, da wir morgen Abend wieder nach Hause fahren.
Tatsächlich sind wir aber bis auf den Schweizer Simplon-Pass auf 1970 Höhenmeter gefahren. Direkt am Pass gibt es mehrere Häuser und Parkmöglichkeiten. Also haben wir angehalten und sind losgelaufen.
Die Vierbeiner wechselten binnen weniger Sekunden vom Im-Auto-penn- zu einem nervös hechelnden Wann-gehts-endlich-los?-Zustand.

Blick von der Simplon-Alp

Blick von der Simplon-Alp

Direkt vom Pass aus konnte man diverse sich immer mal wieder begegnende Rundwege gehen, die einen auf und über die Simplon-Alp führten.

Blick von der Simplon-Alp

Blick von der Simplon-Alp

Ein herrliches Panorama und ein wunderbarer Kinderspielplatz für die beiden Monster. Rennen, toben, die Hügel hinauf- und hinunterschießen…und natürlich in sauberen und nicht ganz so sauberen Bächen und Pfützen planschen. Hier kühlt Flash sich ab:

Flash badet

Flash badet

Ganz links auf dem Bild hierunter ist Flash zu sehen. Ziemlich genau in der Mitte lungert Léon herum. Üblicherweise waren unsere beiden Pelzdinger uns mindestens eine Nasenlänge voraus. Man ist eben geländegängiger, so mit Vierradantrieb.

Blick von der Simplon-Alp

Blick von der Simplon-Alp

Sooo schöne Berge! Es ist bei mir zwar immer eine latente Sehnsucht vorhanden, aber erst wenn ich wieder dort bin, weiß ich, was mir fehlte. Sowas da:

Blick von der Simplon-Alp

Blick von der Simplon-Alp

Chef mit Hunden. Ja, wir haben jetzt zwei davon. Zwei Hunde, nicht zwei Chefs. Obwohl…

Léon, Chef und Flash

Léon, Chef und Flash

Neben dem gut sichtbaren Haus in der unteren Bildmitte gibt es rechts noch ein rundes Haus mit Mitteltürmchen. Dort steht unser Auto.

Blick von der Simplon-Alp

Blick von der Simplon-Alp

Wir haben ziemlich viel Zeit ohne nennswerte Höhenerklimmung vertrödelt (keine 30 Meter). Dann schlug ich vor, man könne doch einen Hügel zu unserer Rechten besteigen, um wenigstens über die 2000 Meter zu kommen. Daraus wurden dann etwas über 2200 Meter mit der Sichtung von Schnee. Hier allerdings erstmal nur im Bildhintergrund:

Chef und Hunde ruhen sich aus

Chef und Hunde ruhen sich aus

Anders als Léon ist Flash eigentlich ein passionierter Sonnenanbeter.

Flash schattet sich

Flash schattet sich

Hier aber sicherte er sich sofort den einzigen Schattenplatz in der weiteren Umgebung. Überhaupt hat er eine leichte Höhlen-Attitude. Vielleicht baue ich ihm zu Hause auch eine Art Kuschelhöhle…

Berge!

Berge!

Ich krieg ja nie genug von alpinen Bergen!

Viecher im Schnee

Viecher im Schnee

Hier haben wir es auf mein ursächliches Betreiben hin doch noch zum Schnee geschafft. Eigentlich wollte ich Flash zuliebe kurz vor dem Ziel aufgeben und umkehren, aber mein Partner hat vehement insistiert. Also sind wir auch noch die letzte Serpentine gegangen, die uns von einem Schneefeld trennte. Es gab auch näher gelegene Schneefelder, aber die waren zu hoch über dem Weg und daher nicht auf ungefährliche Weise zu erreichen. Nicht, dass diese Aktion hier weniger gefährlich gewesen wäre…

Bergpanorama auf der Simplon-Alp

Bergpanorama auf der Simplon-Alp

DIESE HERRLICHEN BERGE!!!

Abstieg

Abstieg

Abstieg. Léon hing an mir und Flash an meinem Partner.

Letzter Blick

Letzter Blick

Es gab da so eine kleine Anekdote mit Léon und einer Gemse, aber darüber schweige ich hier besser. Nur so viel: Es ist niemandem etwas passiert…abgesehen von Heiserkeit meinerseits und Atemlosigkeit beim Hund.