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Mein Name lautet Klara Luise Maxeiner und ich bin am dritten September des Jahres 1985 im Südwesten Berlins geboren.

Klara Luise Maxeiner

Klara Luise Maxeiner

Schule
Mit etwa fünf Jahren sind wir von Lankwitz nach Zehlendorf gezogen und 1991 bin ich in der Schweizerhof-Grundschule eingeschult worden. Nach vier Jahren habe ich an die Nord-Grundschule gewechselt, um dort Latein zu lernen. Fand ich nicht so toll, trotzdem habe ich die Sprache nicht abgewählt, sondern bis zum Abitur an der Schadow-Oberschule behalten. Englisch habe ich nur fünf Jahre ertragen, mit Altgriechisch war schon nach zwei Jahren Schluss.

Studium
Biologie in Frankfurt am Main, ohne Abschluss
Mit einem Abiturdurchschnitt von 2,9 habe ich mich umgehend für Biologie beworben und bin erstaunlicherweise sogar angenommen worden – allerdings in Frankfurt am Main. Gewünscht hatte ich mir etwas in der Berliner Umgebung oder alternativ in Bayern. Mit Frankfurt bin ich nie warm geworden, vom dortigen Naturkundemuseum mal abgesehen.
Eigentlich wollte ich nach dem Vordiplom aus Hessen weg, aber so weit kam es gar nicht. Ich hatte zwar alle anderen studiumsbegleitenden Klausuren in Haupt- und Nebenfächern (Physik, Chemie, Statistik) bestanden – aber an Zellbiologie I ist es dann gescheitert. Drolligerweise stellte der zweite Teil kein Problem dar, aber Teil I hat mir das Genick gebrochen, so dass ich an keiner deutschen Universität mehr Biologie studieren durfte. Zunächst wollte ich etwas ähnliches machen, aber ich habe auf meine Fragen von der zuständigen Stelle nicht rechtzeitig Antwort erhalten, so dass ich die Bewerbungsfrist nicht einhalten konnte und mich auf etwas anderes verdingen musste.

Kunstgeschichte und Musikwissenschaft in Greifswald, Bachelor of Arts
Da ich inzwischen geradezu süchtig nach Opern geworden war, wollte ich gerne Musikwissenschaft studieren, was an der Universität Greifswald angeboten wurde. Die Wahl des Zweitfaches fiel mir denkbar schwer – Philosophie, Geschichte oder Kunstgeschichte? Interessiert hat mich alles und ich habe in den folgenden drei Jahren in besagten Fächern Lehrveranstaltungen besucht. Aber offizielles Zweitfach ist die Kunstgeschichte geworden. Im Nachhinein hätte ich eher etwas wie Betriebswirtschaftslehre nehmen sollen, um auf dem Arbeitsmarkt besser vermittelbar zu sein, aber damals dachte ich noch, das würde schon irgendwie werden. Wurde es zwar nicht, aber die Studienfächer ergänzten sich an der Uni prima und ich fand die Kombination sehr gelungen, auch wenn ich in dem einen Fach im Schnitt eine ganze Note besser war als in dem anderen.
Ein Seminar über Wagners Ring des Nibelungen war geradezu eine Erleuchtung und seither finde ich diese Tetralogie nicht mehr langweilig oder abstoßend, sondern ungemein faszinierend und akustisch wunderschön. Wagnerfan war ich vorher schon, aber mit diesem Werk konnte ich mich trotzdem nicht identifizieren – allein deshalb hat sich dieses Studium für mich bereits gelohnt. Außerdem durfte ich endlich das Orgelspiel erlernen. Zwar nur für ein Jahr und seither hatte ich auch keine Gelegenheit mehr, irgendwo zu spielen, aber zumindest die Grundzüge des Zusammenspiels von Händen und Füßen konnte ich mir aneignen.
In der Kunstgeschichte habe ich meine Vorliebe für Backsteinarchitektur allgemein und gotische Kirchen speziell entdeckt, welche mich seither nicht mehr loslässt.

Halle (Saale) und Dessau, Master of Science
Nach dem Abschluss des Studiums mit der Note 2,2 stellte ich fest, dass ich für potentielle Arbeitgeber nicht interessant war, da ein Bachelor of Arts offenbar doch nicht als abgeschlossenes Hochschulstudium gilt. An den Hochschulen schon, aber in Stellenanzeigen eben nicht. Nachdem ich ein Dreivierteljahr mit schlecht bzw. unbezahlten Praktika verbracht habe, nahm ich das Studium der Denkmalpflege auf. Inhaltlich war es zwar genau das, was ich wollte, aber formal ein unsägliches Chaos. Der Studiengang verteilte sich auf die Universität Halle (Saale) für die kunsthistorischen (für mich leider nichts wirklich Neues) und archäologischen Sachen und die Hochschule Anhalt in Dessau für die architektonischen und ingenieursmäßigen Dinge (von denen ich gerne viel, viel mehr gehabt hätte).
Nach zwei Jahren habe ich meine Masterarbeit über einen Vergleich der Restaurierungskonzepte für das Wittenberger Melanchthonhaus geschrieben, welche sehr gut bewertet wurde. Meine mündliche Verteidigung war eher mäßig (ich habe zeitlich unfassbar überzogen), aber es hat doch noch für ein sehr gutes Abschlusszeugnis mit einem Gesamt-A gereicht.

Arbeit
Während meines Masterstudiums habe ich ein Praktikum bei einem örtlichen Projektsteuerer absolviert und bin dort längerfristig hängengeblieben – was eine Umschreibung ist für „Ich habe mich festgekrallt, um als Geisteswissenschaftler irgendwie den Berufseinstieg zu schaffen.“. Seither arbeite ich eigentlich ohne Unterlass, um nachträglich das zu lernen, was andere in ihren architektonischen oder bauingenieurigen Studiengängen gelernt haben. Architektonische Elemente hatte ich im Masterstudium zwar auch – und im Prinzip auch einen Teil zum Projektmanagement. Geholfen hat mir das aber nicht. Und so lerne ich tagein und tagaus immer mehr, um in meinem Bereich möglichst gut zu werden. Nach einem Wechsel zum Münsteraner Büro der Firma habe ich mich intensiv mit den dortigen Methoden zum Kostenkontrollwesen auseinandergesetzt und sie weiterentwickelt. Das frisst zwar beinahe meine gesamte Freizeit auf, gibt mir aber allmählich das Gefühl von Sicherheit in der Thematik.

Filme
Die Unendliche Geschichte, Der Herr der Ringe, Der Hobbit, Das Krokodil und sein Nilpferd, Das Leben des Brian, Die Ritter der Kokosnuss

Schauspieler
Johnne Depp, Geoffrey Rush, Ian McShane, Helen Mirren

Serien
Game of Thrones, Homeland, House of Cards, Scrubs – Die Anfänger, Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte, Dr. House, Flesh and Bones, Sherlock, The Big Bang Theory, How I Met Your Mother, Downton Abbey, Girls, 30 Rock.

Bücher
Bei Büchern sieht es ähnlich aus wie bei Filmen – mein Interesse ist recht breit gefächert. Mein Lieblingsbuch seit Kindheitstagen ist Mary Hoffmans ‚Megafreunde‘, später kamen ‚Artemis Fowl‘ von Eoin Colfer und ‚Harry Potter‘ von Joanne K. Rowling hinzu. Außerdem liebe ich die Falco-Romane von Lindsey Davis.

Farben
Meine Lieblingsfarbe war bisher eigentlich ein dunkles Grün, manchmal auch ins Giftige gehend. Inzwischen tendiere ich aber eher zu Purpurtönen. Möglicherweise habe ich berufsbedingt einen Grün-Overkill erlitten.

Pflanzen
Rosen.

Speisen und Getränke
Am liebsten – und fast ausschließlich – trinke ich kohlensäurehaltiges Mineralwasser. Ansonsten hin und wieder auch Kakao sowie Orangensaft, aber das doch eher selten. Pizza, Pasta, Linseneintopf, zähe Kartoffelsuppe, Aprikosen, Kohlrabi und harte grüne Birnen mag ich gerne, mit gekochtem Gemüse, Grünkohl, Sellerie, Fenchel, Rotkohl und Roter Beete kann man mich hingegen jagen.

Tiere
Früher war ich da eher indifferent. Solange es nicht acht Beine hatte, war mir fast alles recht – Stechmücken ausgenommen. Inzwischen muss die Antwort auf die Frage nach dem Lieblingstier natürlich „Hund“ lauten. Großer Hund.

Beeinträchtigungen
Heuschnupfen im Sommer und Tierhaarallergie das ganze Jahr über. Gut, dass zwei haarige Monster rund um die Uhr bei mir leben. … Und außerdem bin ich ziemlich kurzsichtig.

Wetter
Und mein liebstes Wetter? Eigentlich wurscht, solange es einigermaßen zur Jahreszeit passt.